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Geht da noch mehr? Wir wollen, was wir nicht haben.

Clubben oder couchen? Städtetrip oder Strandurlaub? Pizza oder Pasta? Ganz einfache Entscheidungen. Doch leider scheint am Ende oft das spannender, was ein anderer macht. Und überhaupt: Hat nicht der Nachbar das schickere Haus, der Kollege das bessere Handy? Das Gras wirkt einfach grüner auf der anderen Seite. Bis man selbst da ist. Dann will man lieber wieder was Anderes, will weiter, höher. Geht da noch mehr? Wir alle kennen das Gefühl. Aber kann man bei dieser Hetzjagd wirklich glücklich sein?

The struggle is real

07:00 Uhr. Irgendetwas reißt dich brutal aus dem Tiefschlaf. Dein Gehirn sortiert noch, wie du heißt und wo du bist. Klar ist nur, dass dich dein Wecker mit menschenverachtendem Lärm vor die Wahl stellt: aufstehen oder snoozen? Raus aus den Federn oder wieder tief rein in die Kissen?

Wenn draußen wenigstens Sommer wäre. Aber die Wetter-App verrät: nur ein paar Grad, gefühlt sogar noch weniger. Wie misst man noch mal die gefühlte Temperatur? Egal. Aber warum hat die Sonne morgens immer noch so wenig Power? Klar, Frühling ist nicht Sommer. Aber was in der Ostantarktis vielleicht schon als Badewetter gilt, ist und bleibt hier einfach nur: verdammt kalt!

Du hast dich fürs Snoozen entschieden, bist aber inzwischen wach. Und genervt. Wann kommt da mal mehr Sonne?

Unzufrieden ist das neue Schwarz

Auf die Malediven auszuwandern ist keine Option. Zumindest nicht mehr heute. Beim Rausgehen entscheidest du dich für die dünne Jacke. Weil du dir nicht vom Wetter vorschreiben lässt, was du anzuziehen hast. Basta.

Während du erbärmlich frierst, träumst du vom Sommer, von mehr Sonnenstrahlen, mehr Strandparty, mehr Eiscreme.

Du bist fertig mit der Kälte. Leider ist die Kälte noch nicht fertig mit dir.

Doch wir alle wissen: In spätestens einem halben Jahr wird es andersherum sein. Überdosis Sonne! Bei brütender Hitze hat man dann keinen Bock mehr auf die Barfuß-und-Tanktop-Version von sich selbst. Dann sehnt man sich nach Herbstlaub im Wind, nach erfrischender, crisper Waldluft oder wünscht sich knirschenden Schnee unter den Boots. So lange, bis einem das dann auch wieder zum Hals raushängt.

Fertig ist er, der Teufelskreis aus Wunsch und Wirklichkeit. Wir erfreuen uns meist nicht besonders lange an dem, was uns umgibt. Ständig wollen wir, was wir gerade nicht haben. Nicht nur beim Wetter. Wir brauchen Veränderung, Vergrößerung, Verbesserung.

Besser ist nicht gut genug

Die einfachste Art, im eigenen Leben für Veränderung zu sorgen, ist neue Dinge anzuschaffen. Also sammeln wir Kram. Mehr Gadgets, mehr Pixel, mehr Fashion, mehr Bling-Bling, mehr Geld. Doch auch wenn die erste Million auf deinem yomo-Konto liegt und der mattschwarze Porsche die Kiesauffahrt verschönert, bleiben Wünsche. Denn der Glanz des Neuen verfliegt. Was wir haben, wird normal. Und normal ist langweilig. Unser Gehirn zieht einfach eine frische Nulllinie und steckt uns neue Ziele.

Die gute Nachricht: Wir können nichts dafür. Es ist Teil der menschlichen Natur. Wenn uns nicht der Wunsch nach mehr angeboren wäre, würden wir immer noch im Lendenschurz Emojis an Höhlenwände malen. Ehrgeiz und Motivation sind nützlich. Die schlechte Nachricht: Ohne die richtige Balance macht das nicht (lange) glücklich. Dann hechelt man immer nur dem nächsten Wunsch hinterher und verpasst die Freude des Moments.

Minimal macht maximal happy

Minimalismus-Modus an: Weniger ist mehr. Das bedeutet: Keine Ziele und Wünsche mehr haben? Sich von allem trennen, was man hat? Quatsch! Fang doch mal ganz simpel an, mit etwas weniger „geht noch mehr?“.

Beschäftige dich nicht so sehr damit, was wäre, wenn alles anders wäre und du dies oder jenes hättest. Vielleicht erkennst du die Kluft zwischen dem unbändigen Wunsch, etwas zu wollen und der oft so nüchternen Realität, es dann zu haben, aber bereits etwas Anderes zu wollen.

Versuch doch mal, die Welt um dich herum wahrzunehmen, ohne die ständige Gier nach dem nächsten Gimmick, dem nächsten Upgrade, dem nächsten Besser-Höher-Schneller. Vielleicht gibst du dann irgendwann weniger Geld aus für Dinge – aber mehr für Erfahrungen, Abenteuer und Unternehmungen. Konzentrierst dich weniger auf irgendwelche Ziele und mehr auf den Spaß am Weg dahin.

Minus mal Minus ergibt Plus

Für uns bei yomo bedeutet Minimalismus, dass wir uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren, diese so einfach wie möglich machen und alles Überflüssige weglassen.

So sorgen wir dafür, dass du zwischen Einnahmen, Ausgaben, Konto und Kreditkarte nicht deine kostbare Zeit verschwendest. Denn die kannst du besser nutzen – zum frei, aktiv und glücklich sein. Damit du zu deiner dünnen Jacke ein dickes Lächeln trägst. Jeden Tag –  ganz unabhängig vom Wetter.

Schönen Frühling euch allen! Viel Spaß beim Clubben und Couchen, bei Städtetrip und Strandurlaub, bei Pizza, Pasta und viel Sonnenschein …