yomo
Mann mit buntem Lollipop vor dem Gesicht

Moment mal bitte. Wie du mehr im Jetzt lebst.

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag – dann ist die Woche überstanden … der Monat … das Jahr. Wenn du so empfindest, stehst du wohl eher nicht im Sweet Spot deines Alltags. Dann kennst du das Gefühl, dich immer nur im Kreis zu drehen, ohne dass im Leben so wirklich was vorangeht. Bietet ein Wochentag mehr als gewohnheitsmäßige Abläufe und endlose Wiederholungen? yomo gibt dir fünf Tipps, wie du jeden Tag ein bisschen mehr zu deinem Tag machst.

I can’t get no …

Alltag. Das Wort hat einen fiesen Nachgeschmack. Denn Alltag ist das, was kein Highlight ist, ohne explizites Freu-dich-drauf, Macht-das-Spaß und War-das-toll: Aufstehen, Duschen, Essen, Trinken, Arbeiten, Einkaufen, Saubermachen, Schlafen. Tagein, tagaus, grau, lästig, banal, monoton – vielen ist der Alltag zu fad.

… no satisfaction, no satisfaction …

Lecker wird die Sache dann am Wochenende, am Feiertag, im Urlaub. Endlich verändert sich das tägliche Einerlei, es wird Zeit für die Genussmomente des Lebens. Doch ist diese Zeit vorüber – und Schönes geht bekanntlich schnell vorbei – erwartet dich wieder die nächste Alltags-Durststrecke.

… ´cause I try and I try and I try and I try …

Stopp! Wie wäre es, dieses Negativ-Image vom Alltag einfach mal zu löschen? Wie du deinen Tag angehst, bestimmst du schließlich selbst. Es liegt zu viel wertvolle, einmalige Lebenszeit zwischen Montag und Freitag, um im Kopf einfach den Fast-Forward-Button zu drücken.

… hey, hey, hey …

Nicht falsch verstehen – freie Tage, Wochenenden und Urlaubsreisen sind der Hammer. Aber wenn du nur auf die nächste Alltagsflucht hin fieberst oder der letzten Gelegenheit hinterhertrauerst, verschenkst du zu viel vom Hier und Jetzt.

Anstatt also nur kleine lebenswerte Auszeiten zu planen, kannst du versuchen, jeden Tag ein bisschen bewusster zu erleben.

So geht’s:

 

1. Ändere dein Job-Mindset

Egal, ob man seinen Job nur macht, um Geld zu verdienen, oder ob man seine Arbeit liebt – manchmal erschlägt einen der gesamte Workload förmlich. Dann meinst du, es nicht mehr bewältigen zu können und sabotierst dich selbst. Denn bevor dir etwas gelingen kann, musst du daran glauben.

Also setz dir lieber täglich kleine Ziele, für die du dich begeistern kannst, statt immer am großen Ganzen zu verzweifeln. Mach dein Ding und freu dich über deine täglichen Fortschritte. Fehler und Niederlagen gehören auch dazu. Um das Leben zu führen, das du führen möchtest, musst du immer wieder Neues ausprobieren und aus Fehlern lernen.

 

2. Setze Prioritäten

Du hast 24 Stunden pro Tag, um zu schlafen, zu arbeiten, deinen Hobbys nachzugehen, gesund zu essen, fit zu bleiben, Beziehungen zu pflegen und dich obendrein persönlich weiterzuentwickeln.

Eine perfekte Balance aus allen möglichen Aktivitäten ist in dieser limitierten Zeit nicht machbar. Also musst du Entscheidungen treffen. Wenn du dich für eine Sache entscheidest, hast du weniger Zeit für eine andere. Dafür machst und erlebst du diese eine Sache dann aber auch mit voller Intensität.

Lerne, „nein“ zu sagen – wer alles parallel macht, verpasst insgesamt mehr als er erlebt.

 

3. Genieße jede Etappe

Ziele sind wichtig. Es ist gut, wenn du dich entwickeln möchtest und dafür an Träumen festhältst. Versuche aber, nicht immer nur einer visionären Vorstellung vom eigenen Ich nachzujagen.

Und jammere auch nicht den alten Zeiten nach. Wer und was du jetzt bist, ist die einzig wichtige Version von dir. Also mach das Beste aus der Lebensphase, in der du dich im Moment befindest.

Miss dein Leben nicht an gestern oder morgen, sondern mach dir deine Möglichkeiten heute bewusst.

 

4. Freu dich über Freunde

Familie und Freunde bringen Leben in dein Leben. Ergreife die Initiative und melde dich bei ihnen. Für Beziehungen lohnt sich jeder Aufwand, denn du bekommst etwas zurück, was dir dein Haus, dein Auto oder dein Boot nicht geben können.

Nutze effiziente Tools, die dein Leben vereinfachen (so wie yomo ;)), um mehr Zeit für schöne Dinge zu haben.

Und wenn du doch mal gar keine Zeit mit geliebten Menschen verbringen kannst, dann ruf sie an. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Waschen, Bügeln, Kochen, Putzen oder aus der Badewanne.

 

5. Trenn dich von Nutzlosem

The things you own end up owning you – fast jeder kennt die Minimalismus-Lektion aus „Fight Club“. So extrem wie Tyler Durden musst du nicht werden, aber frag dich mal, wie viel Wert Materielles wirklich hat. Macht dich mehr Zeug glücklicher oder kostet es einfach nur mehr – mehr von deinem Geld, von deiner Zeit, von deiner Energie?

Wie wenig an Dingen hängt und wie belastend sie sein können, merkt man, sobald man sie entsorgt. Unnützes Zeug lenkt vom Wichtigen ab – deshalb sortiert das Team von yomo Nutzloses kategorisch aus. Hier findest du ein paar Tools, um auch dein Zuhause von überflüssigem Ballast zu befreien.

 

… that’s what I say

Mehr Momente eines jeden Tages wertzuschätzen, ist möglich. Der Clou ist, die eigene Einstellung zu verändern und dein Leben so zu formen, dass du es gerne lebst. Natürlich hält nicht jeder Tag einen bunten Reigen schöner Melodien für dich parat oder flasht wie eine Farbexplosion in SuperSloMo. Manchmal muss man ganz popelig gegen Ärger, Frust und Stress ankämpfen. Wichtig ist nur, dass so ein Tag nicht deine ganze Woche runterzieht.

Es ist übrigens okay, wenn du nicht für alle Zukunft den Dienstag oder Mittwoch genau so toll findest wie den Samstag oder Sonntag. Es reicht schon, wenn du nicht mehr jede Woche die Tage zählst, sondern einzelnen Momenten im Alltag mehr Beachtung schenkst.

Dann sind Urlaub und Freizeit nicht mehr billige Exit-Rezepte, sondern Premium-Toppings.