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Glücklicher mit weniger

Wie du dich in drei kleinen Schritten unbeschwerter fühlst

Ist dir deine Leichtigkeit wichtig und möchtest du dich von überflüssigem Ballast befreien? All der Kram in deinen Kisten, in den Schränken und Regalen nervt dich? Du hast das Gefühl, es wird immer mehr Stuff? Dann haben wir drei Punkte für weniger unnützes Zeug und mehr Freiheit.

Erstens: Papierkram an einem Ort – auch digital

Du kennst das: Weil du keinen richtigen Platz für deine Briefe, Prospekte, Belege und Anleitungen hast, liegt das Papier überall verteilt. Auf der Ablage, im Schrank, auf dem Schreibtisch usw. Die Hälfte brauchst du nicht mehr, andere Dokumente sind sehr wichtig.

Höchste Zeit, Ordnung zu schaffen. Hier gilt, dass Bewährtes gut funktioniert. Das heißt für dich, schaffe dir Ablagen für die wichtigsten Themen. Superwichtige Unterlagen wie Geburtsurkunde oder Mietvertrag gehören in einen eigenen Ordner. Dann folgen Kategorien wie Finanzen oder Beruf. Wenn du das für dich passende Set gefunden hast, sollte alles, was nicht reinpasst, in den Papiermüll wandern. Gleiches gilt übrigens für digitale Dokumente.

Dann heißt es nur noch, eine Ablage für alles Papier auf deinen Schreibtisch stellen und einmal die Woche einordnen. Jedes Mal, wenn die Ablage leer ist, wird es dir sehr gut gehen.

Zweitens: Ausmisten und aufräumen mit Methode

Übe dich im Minimalismus. Verzichte also bewusst auf materielle Dinge, um Platz für Wesentliches zu schaffen. Falls es dir schwer fällt, dich von materiellen Dingen zu trennen, halte dich an diese beiden Methoden:

Einsteigern kann die „20-%-Methode“ helfen. Dabei nimmst du dir Stück für Stück deine Tasche, eine Kiste oder gleich einen ganzen Schrank vor. Jetzt entfernst du 20 %. Das wiederholst du ein paar Tage später am gleichen Ort. Solange bis nur noch die wirklich wichtigen Dinge übrigbleiben. Danach beschäftigst du dich mit dem nächsten Aufbewahrungsort und nach und nach mit deiner ganzen Wohnung.

Beim Entscheiden hilft dir die „KonMari-Methode“. Dabei geht es darum, nur die Dinge zu behalten, welche dir ein gutes Gefühl geben und dich glücklich machen. Gegenstände oder Kleidung, mit denen du dich unwohl fühlst und schlechte Erinnerungen verbindest, haben nichts in deinem Umfeld zu suchen! Also weg mit der teuren Hose, die eh unbequem ist. Schluss mit dem schlechten Gewissen, dass du dafür einmal Geld ausgegeben hast. Am besten verkaufst du diese Sachen, dann kannst du das Geld nutzen, um neue Erinnerungen zu sammeln – statt neuem Krimskrams.

Drittens: Überlegt konsumieren

Einkaufen geht heute – ob online oder im Laden – oft schnell und unkompliziert. Das ist eigentlich cool, schafft aber auch schnell wieder ein Mehr an Dingen. Unsere Empfehlung: Schlafe eine Nacht vor deiner Kaufentscheidung. Oft siehst du erst dann, dass du bereits eine vergleichbare Sache besitzt. Und wenn dir das neue Kleidungsstück oder der Kopfhörer nicht aus dem Kopf geht, bist du umso glücklicher, wenn du es in den Händen hältst. Die Vorfreude wirkt.

Um dir bewusst zu machen, was du für welche Dinge ausgibst, hilft ein Budgetplan. Du wirst dich wundern, wie viel du für Kaffee ausgibst. Und in der Folge vielleicht weniger davon konsumieren.

Einfach loslegen

Du alleine entscheidest, was für dich nutzlos ist und wovon du dich trennen möchtest. Fang‘ einfach an und schau‘, wohin dich dein Weg führt. Mit jedem weiteren Schritt wirst du merken, wie es dir leichter fällt, dich von altem Ballast zu trennen. Dein Freiheitsgefühl kommt dann ganz automatisch.